Über mich
Mich interessiert weniger, wie ein Mensch sein sollte, sondern weshalb er so denkt, fühlt und handelt, wie er es tut.
Seit mehr als drei Jahrzehnten begleite ich Menschen in Gesprächen über Verhalten, Konflikte, Selbstwahrnehmung und Veränderung.
Wie aus Erfahrung eine eigene Arbeitsweise entstand
Seit 1996 führe ich intensive Beratungsgespräche mit Menschen. Dabei wurde mir immer deutlicher: Das sichtbare Problem ist häufig nur ein Teil dessen, worum es eigentlich geht.
Hinter Konflikten, Fehlentscheidungen und wiederkehrenden Schwierigkeiten stehen oft Erwartungen, Erfahrungen, Deutungen und Verhaltensmuster, deren Zusammenhang zunächst kaum sichtbar ist.
Aus dieser Beobachtung entstand über viele Jahre meine heutige Arbeitsweise: weniger beim Symptom stehenzubleiben und stärker danach zu fragen, wie ein Problem entstanden ist und welcher inneren Logik es folgt.
Was mich an Menschen interessiert
Menschen handeln selten völlig grundlos. Selbst Verhalten, das von außen widersprüchlich, unverständlich oder sogar selbstschädigend wirkt, folgt häufig einer inneren Logik.
Mich interessiert deshalb nicht nur, was ein Mensch tut, sondern weshalb sein Verhalten aus seiner eigenen Wahrnehmung heraus sinnvoll erscheint. Dabei spielen Erfahrungen, Erwartungen, Bewertungen und eingeübte Reaktionsmuster eine wichtige Rolle.
Wer diese Zusammenhänge erkennt, versteht oft erstmals, weshalb sich bestimmte Konflikte und Probleme wiederholen – und an welcher Stelle Veränderung möglich wird.
Was ich in mehr als 30 Jahren gelernt habe
Über viele Jahre begegnet man sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, Lebensgeschichten, Konflikten, Ängsten und Lösungsversuchen. Dabei wiederholen sich bestimmte Muster – auch wenn die Geschichten dahinter jedes Mal anders sind.
Erfahrung bedeutet für mich deshalb vor allem, Zusammenhänge schneller zu erkennen, Erklärungen sorgfältiger zu prüfen und auch auf das zu achten, was zunächst wenig bedeutsam erscheint.
Mit der Zeit ist ein Gespür dafür entstanden, wo ein Problem tatsächlich beginnt – und welche Fragen helfen können, seiner Ursache näherzukommen.
Meine Haltung im Coaching
Ein hilfreiches Gespräch braucht Offenheit, Klarheit und die Bereitschaft, auch andere Perspektiven zuzulassen.
Ich höre zu
Deine Sichtweise ist der Ausgangspunkt. Ich möchte zunächst verstehen, wie Du eine Situation erlebst und weshalb Du sie so beurteilst.
Ich spreche an, was ich erkenne
Wenn ich einen Zusammenhang für bedeutsam halte, spreche ich ihn offen an – auch wenn er zunächst ungewohnt oder unbequem erscheint.
Ich schaue weiter
Eine schlüssige Erklärung zeigt oft nur einen Teil des Geschehens. Deshalb betrachten ich auch andere mögliche Zusammenhänge und Perspektiven.
Kunde entscheidet
Ich zeige Zusammenhänge und Möglichkeiten auf. Welche Bedeutung sie für Dich haben und was Du daraus machst, entscheidest Du selbst.
Selbstbestimmtheit als roter Faden
Selbstbestimmtheit bedeutet für mich mehr, als einfach zu tun, was man will. Entscheidend ist auch zu verstehen, weshalb man etwas will, vermeidet, erwartet oder auf bestimmte Weise bewertet.
Unsere Entscheidungen werden von Erfahrungen, Prägungen, Erwartungen und eingeübten Reaktionsmustern beeinflusst. Je besser wir diese Einflüsse erkennen, desto bewusster können wir entscheiden, welche davon weiterhin zu uns passen.
Selbstbestimmtheit beginnt deshalb für mich dort, wo ein Mensch besser versteht, was ihn bestimmt – und dadurch seinen eigenen Handlungsspielraum erweitert.
Warum mich Persönlichkeitsbildung und Selbstbestimmtheit beschäftigen
Meine Beschäftigung mit Persönlichkeit hat für mich einen präventiven Charakter. Viele persönliche, zwischenmenschliche und gesellschaftliche Konflikte entstehen dort, wo Menschen sich selbst, ihre Prägungen und ihre Reaktionsmuster nur unzureichend verstehen.
Je ausgeglichener eine Persönlichkeit ist und je selbstbestimmter ein Mensch handeln kann, desto eher wird aus Gegeneinander ein Miteinander.
Meine Vorstellung ist eine Gesellschaft, in der Menschen ihre eigenen Interessen vertreten können, ohne den anderen zum Gegner machen zu müssen – und in der Verständigung stärker ist als Abgrenzung.
Autor und Beschäftigung mit Persönlichkeitsbildung
Meine Beschäftigung mit Persönlichkeit endet nicht mit dem Coachinggespräch. Viele Fragen, die mir dort begegnen, führen mich auch beim Schreiben weiter.
In meinem Buch „Selbstbestimmtheit – Ein Credo für Freiheit und Frieden“ beschäftige ich mich mit den Bedingungen persönlicher und gesellschaftlicher Selbstbestimmung. Mein UTIF-Buch erweitert diese Perspektive um Fragen zu Bewusstsein, Information und Wahrnehmung.
In meinem Blog greife ich regelmäßig psychologische, gesellschaftliche und persönliche Themen auf und untersuche, welche Einflüsse unser Denken, Erleben und Handeln prägen.
Mehr zum Buch: Selbstbestimmtheit – Ein Credo für Freiheit und Frieden
UTIF kennenlernen: UTIF – Universal Timless Information Field
Zum Blog: Mein Blog
Ob es passt, zeigt das Gespräch
Am Ende entscheidet weniger ein Lebenslauf darüber, ob ein Coaching hilfreich wird, als die Frage, ob zwei Menschen offen, ehrlich und konstruktiv miteinander sprechen können.
Diese Seite kann Dir einen ersten Eindruck davon vermitteln, wie ich denke und arbeite. Alles Weitere zeigt sich im persönlichen Gespräch.
Dabei geht es zunächst darum, Dein Anliegen kennenzulernen und gemeinsam zu schauen, ob meine Arbeitsweise zu Dir und Deiner Situation passt.